Diesmal in Stuttgart im Kino gewesen und den Film im seltsamsten Kinosaal, in dem ich je war, gesehen.
Ca. 20 Sitzreihen mit je 6 oder 8 Sitzen, der Saal ein einziger Schlauch und die Leinwand, kaum größer als im Heimkino. Obwohl wir in der letzten Reihe saßen und ich meine Brille nicht dabei hatte konnte ich "fast" alles sehen.
Zum Film selber: Es geht um Ausländer und Nazis. In den Hauptrollen, ein Nazipärchen, ein ausländischen Brüderpaar und ein junges Mädchen, das grad in die Szene abrutscht. Der Nazi muss in den Bau, die Freundin gerät mit dem Brüderpaar aneinander und befreundet sich anschließend mit einem der beiden. Das Mädchen taucht immer mal wieder auf und schwimmt überall mit. Irgendwann verhilft die Freundin dem Ausländer zur Flucht aus Deutschland und damit ist der Film dann fast zu Ende. Um das ganze möglichst tragisch wirken zu lassen, wird am Ende noch jemand erschossen, wer verrate ich erstmal nicht ;-)...
Wer denkt, dass der Film zum nachdenken anregt, wird enttäuscht. Die Story ist relativ flach und es fehlen klare Aussagen zur Veränderung der einzelnen Personen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich der Film an American History X, anlehnt, der das Thema meiner Meinung nach, obwohl er nicht in Deutschland spielt viel besser aufarbeitet.,
Hört sich... nun ja, irgendwie, ziemlich langweilig an...
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